Bei einer Serie von gleich drei Autounfällen auf der A3 wurden insgesamt sechs Menschen zum Teil schwer verletzt.
Kurz nach 14.45 Uhr war ein Tesla-Fahrer auf der Autobahn in Richtung Würzburg unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost und der Einhausung musste er verkehrsbedingt abbremsen. Der Fahrer eines Fiat-Wohnmobils kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und prallte in das Heck des Tesla.
Vermutlich erkannte die Fahrerin eines Nissan die Situation zu spät und kollidierte mit dem Heck des Wohnmobils. Hierbei wurde die Frau leicht verletzt und musste nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Aufgrund der beiden vorangegangenen Unfälle bremste der Fahrer eines Sattelzuges stark ab, was wiederum die Fahrerin eines Opels zu spät erkannte. Sie kollidierte mit dem Heck des Sattelzuges. Sie und eines der vier im Opel mitfahrenden Kinder wurden dabei schwer verletzt. Die drei weiteren Kinder kamen mit leichteren Verletzungen davon. Alle wurden von Notarzt und Rettungsdienst erstversorgt und danach in Krankenhäuser eingeliefert.
Die Feuerwehren aus Goldbach und der Verkehrssicherungsanhänger der Aschaffenburger Feuerwehr waren im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern. Die weiterhin alarmierte Feuerwehr Hösbach konnte auf der Anfahrt abbrechen.
Während der Sattelzug die Fahrt eigenständig fortsetzen konnte, mussten alle weiteren beteiligten Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Der Gesamtschaden summiert sich auf mehrere zehntausend Euro.
Zunächst war die Richtungsfahrbahn komplett gesperrt. Später wurde zunächst eine und dann eine weitere Spur für den Verkehr freigegeben. Dennoch kam es zu einem Stau von über zehn Kilometern Länge bis über die hessische Landesgrenze.


